Kapitel 12.0

Schmerzen!

Leider hatte ich dann wieder mal ein neues Problem, aufgrund der Therapie. Da ich ja kein Immunsystem habe, hat sich leider eine Wunde gebildet, welche jetzt chirurgisch saniert gehörte, da sie von selber leider nicht mehr abheilen kann.

Ich wurde von meiner Internistin zur Chirurgin geschickt, welche mich weiter ins Krankenhaus schickte. Dort wurde ich vom Primarius empfangen.

Es wurde alles fachlich kompetent und sehr freundlich (herzlich) besprochen. Der Arzt ist ein sehr ruhiger Arzt und wirkt dadurch auch sehr vertrauenswürdig. Er antwortet auch genau auf meine Fragen, verstand meine Ängste. Auch der OA welche mit mir noch die OP Einwilligung machte, hatte genau die gleichen Eigenschaften. Ich wurde auf dieser Station schon einmal operiert und hatte dies schon einmal sehr positiv erlebt.

Somit erhielt ich einen OP Termin einige Tage später.

OP Tag

Ich musste mich um 8 Uhr in der Ambulanz einfinden. Dort ging alles schnell. Ich wurde dann auf mein Zimmer gebracht, dort folgte die pflegerische Aufnahme, welche wie im Bilderbuch stattfand.

Die zuständige Schwester erklärte mir den Tagesablauf, wie es mit dem Essen funktioniert, wo ich was finde, weiters forderten sie mich auf mich zu melden falls ich Schmerzen haben sollte, was ich auch einmal in Anspruch nehmen musste.

Dann wurde ich in den OP Saal gebracht.

Da sie aufgrund meiner Therapie von einer Vollnarkose absahen, wurde bei mir ein Schenkelblock gemacht. Das bedeutet, man ist wach aber man spürt nichts.

Ich bekam im OP eine Videobrille auf, dort konnte ich mir einen Film aussuchen, oder eine Doku etc. Es sind wirklich Filme für alle drauf. Ich entschied mich für TED.

Somit ist man auch gut abgelenkt und man hört nicht was gesprochen wird. Nachdem ich schon einige Zeit selber im OP gearbeitet habe, weiß ich wovon ich rede.

Na ja, ganz so simpel war es dann glaub ich doch nicht, denn als ich einen kurzen Schmerz spürte, habe ich mich bewegt, was man aber nicht sollte in der Position und dann war finster.

Da hat mir wohl der liebe Anästhesist ein „Spritzerl“ gegeben. Auf jeden Fall hat es seinen Sinn erfüllt und die OP konnte weiter gehen.

Zurück im Zimmer, kamen die Schwestern und übernahmen mich. Sie meinten nicht alleine aufstehen und ich soll mich melden, wenn ich Hilfe brauchen sollte.

Ich blieb eine Nacht und am nächsten Tag durfte ich wieder heim.

Ich frage mich, ist es noch so das in kleinen Krankenhäusern auf das Personal mehr geschaut wird? Es ist nur schade, dass man mit schweren Erkrankungen gezwungen ist die großen Anstalten zu besuchen.

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