Kapitel 10.1 Planänderung

Planänderung!

Nach dem Anruf von Innsbruck musste ich noch den Tuberkulin Test machen. Dies dauerte nochmal 2 Wochen. Und wie sollte es auch anders sein,bekam ich genau in dieser Zeit wieder eine Bronchitis. Da ich ja einen Termin beim Lungenfacharzt hatte, machte er ein Lungenröntgen und einen Lungenfunktionstest.Soweit war alles in Ordnung, es sind halt wieder die Bronchien. Die Bronchien sind meine Schwäche.

Somit bekam ich wieder viele Tabletten und auch einen Cortison Spray und auch einen Bronchien erweiternden Spray.

Und somit wurde der Therapiestart wieder verschoben.

Jetzt begannen meine Zweifel über die bevorstehende Hochzeit, im kommenden Sommer, zu steigen. Würde sich der Hochzeitstermin denn überhaupt ausgehen? Was ist, wenn noch etwas unerwartetes passiert? Dann würde ich zu meiner Hochzeit noch Cortison schlucken. Was ist, wenn ich nicht mehr gesund werde? Auch diese Möglichkeit müssen wir in Betracht ziehen.

NEIN, dass wollte ich ganz bestimmt nicht. Leider war es dann so, dass je länger ich darüber nachdachte,mir immer klarer wurde, dass der Termin unmöglich stattfinden könne. Mich zerriss der Gedanke innerlich, es war ja schon alles geplant, Hochzeitstafel in der Burg Sommeregg, standesamtliche Trauung im Klingerpark in Seeboden direkt am SEE, kirchliche Hochzeit in Millstatt in einer wunderschönen Kirche in welcher mein lieblings Chor singen sollte.Meine Wunsch Band The Preachers hatten schon zugesagt.Alles war fix. Und jetzt das.

Und alles nur, weil sich eine Ärztin etwas vermessen hatte.  (vermutlich)

Nur nochmal zur kurzen Erinnerung, da mich diese Ärztin für Gesund befunden hatte, wurde mein Krankenstand beendet, meine Hochzeitsplanung endete im Desaster, beim AMS gab es die größten Schwierigkeiten. Ein Traum. Eine Entscheidung musste her!

Nach einigen Gesprächen über die Hochzeit, überlegten wir,die standesamtliche Hochzeit vor zu verlegen. Und die Kirchliche nachzuholen sobald ich gesund bin. Es ist schon der Aspekt Absicherung im Hintergrund, und natürlich Liebe. Aber für den Fall, dass mir etwas passieren würde, ist zuhause alles geregelt. Somit entschieden wir mitte November, dass wir die Hochzeit kurzerhand vorverlegen. Somit musste ich alle Termine neu koordinieren. Die ganze Hochzeitsliste mit den Gästen musste auf die Schnelle geändert werden. Dann rief ich bei unserem Standesamt an, bei welchem wir den Termin für den Sommer vereinbart hatten. Leider war dort kein Termin zur Verfügung, welches sich aber später als Glücksfall herausstellte. Daraufhin fragte ich im Nachbar Ort ob das Standesamt noch einen Termin frei hätte, in 2 Wochen.

Sie

war zwar etwas überrascht, aber es war kein Problem.Also stand unser Termin jetzt fest. 1.12.18.

Es waren jetzt noch genau 18 Tage bis zur Hochzeit.

Noch leicht geschwächt von meiner Bronchitis, mit welcher ich täglich meinen Kampf austragen musste, war ich wunderbar abgelenkt, mit meinen Hochzeitsplanungen. Meine Hauptaufgabe war es jetzt ein Kleid zu finden.In 2. Wochen.

Alle anderen Termine ließen sich verschieben und absagen.Mir hat es das Herz zerrissen. Denn ich hatte mich so auf eine große Hochzeitmit der ganzen Familie gefreut.

Jetzt hatten wir das Problem, wem Laden wir ein damit niemand beleidigt ist.

Wir kürzten die Liste von 100 auf 20.

20 deshalb, weil wir gesagt haben, wenn wir jetzt nur mit unseren Eltern essen gehen, dann wird das die langweiligste Veranstaltung, auf welcher wir je waren. Und sorry, ohne wenigstens ein paar Freunden wäre es nicht das gleiche. Ich wollte ja auch mein Glück mit meinen Lieben teilen. Und was wir auf keinen Fall wollten, Stress, Streit oder Menschen, die uns nicht mögen. Und ich bin mir sicher, dass viele von euch genau wissen wovon ich rede.

Somit kamen dann noch ein paar Freunde dazu, vor allem jene, die mir in diesem letzten Jahr zur Seite standen. Welche für mich da sind und waren. Und welche die noch nie nachgefragt hatten, denen es eigentlich egal ist wie es uns geht, wurden leichter von der Liste gestrichen.

Mir war aber eigentlich auch nicht klar, dass man sogar daraus ein Drama machen kann. Aber so ist die Menschheit.

Durch die tolle Unterstützung meiner Freundin Martina, war die Hochzeit ruckzuck durchgeplant und auch organisiert. Sie machte die Hochzeitstorte, die Deko, die Dankeschön Geschenke. Einfach alles.

Die Einladungen machten wir gleich am Computer, die waren nach einer Woche da.

Und die Gäste wurden vorher zum Mittagessen bei uns eingeladen. Das heißt, sie wussten nichts von der Hochzeit. Nur vom Mittagessen.

Im Internet suchte ich mir einen Brautsalon, in welchen ich eventuell ein Kleid leihen könnte. Dort fand ich Jasmin Katholnig, welche einen Event und Hochzeitsmode Verleih und Schneiderei hat. Termin war gleich vereinbart, Kleider waren hergerichtet. Also es war Tip Top vorbereitet. Und eigentlich war die Sache auch gleichmal geritzt. Denn mein Kleid war gleich dabei. Anprobiert, sowas von gepasst, gekauft. 1,5 Wochen vor der Hochzeit. Perfekt. Alles was noch nicht passte, wurde von Jasmin passend gemacht, sie hatte gute eigene Ideen. Eine Jacke in der passenden Farbe, zum Anzug des Bräutigams wurde noch dazu genäht.

Ich hätte zu diesem Zeitpunkt, niemals geglaubt das ich in so kurzer Zeit mein Traumkleid auch noch finde. Aber dank Jasmin war dies überhaupt kein Problem. Preis Leistung Tip Top.

Somit nahm die Hochzeit formen an und wir schafften wirklich innerhalb von Tagen alles zu ändern. Und dank allen die mir entgegen kamen. Und die Stornierung der Hochzeit ohne Probleme annahmen.

Der große Tag rückte näher. 

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