Kapitel 1.0 Wie alles begann!

Vor ziemlich genau einem Jahrbegann meine Story!

Wenn man es ganz genau nimmt sogar schon etwas früher, nur zum Arzt ging ich erst im Dezember 2017. Ich bin eigentlich ein sportlicher Typ, Klettere gerne, Schifahren ist meine absolute Leidenschaft, Skitouren gehen im Winter gehört auch dazu und natürlich noch ganz viele andere Dinge, eigentlich alles Verrückte, da war ich immer live dabei.

Klettern in Kroatien

Also beschlossen wir eine Skitour zu gehen. Zum Anfang planten wir auch eine ganz einfache und eigentlich eine Einsteigertour zu machen. Gesagt getan, am Berg angekommen, Felle aufgezogen, Wetter perfekt und los ging es. Die Tour konnte starten.

Original Foto von der letzten Tour

Schon nach den ersten Metern kamen mir die ersten Gedanken, puh heute ist nicht mein Tag. Die Luft ging mir alle paar Meter aus, so dass ich stehen bleiben musste. Mario, meinen Freund, schickte ich gleich mal voraus. Denn das brauch ich auch nicht,dass alle paar Meter jemand auf mich wartet und ich mit mir selbst so zu tun habe, dass aus einer vermeintlich 40 min Skitour eine 1,5 h Tour wurden.

Etwas entnervt und fix und fertig kam ich dann oben in der Hütte an. (Mein Freund hatte schon das 2. Bier), Und das war der Moment, in welchem ich mir dachte da stimmt etwas nicht.

Eigentlichmachte ich mir schon etwas sorgen. Hab dann aber immer wieder alles auf denStress geschoben und auf meine Gewichtsprobleme, die ich seit gut 3 Jahrenhabe.

Trotz allem kam es mir dann doch eigenartig vor und ich beschoss, mir einen Arzt zu suchen. Nur zu welchem sollte ich da gehen, der mich auch so untersucht das der Fehler gefunden wird. Denn wie ich in diesem Jahr feststellen musste, ist die Arztwahl echt schwer!!! Also kurz überlegt, dann war mir eigentlich klar das da nur eine einzige in Frage kommt!  Frau Dr.N! Ich war vor etlichen Jahren schon einmal bei ihr und ihre Untersuchungsmethoden und die Genauigkeit von ihr sind mir damals schon positiv in Erinnerung geblieben.

Gesagtgetan, angerufen Termin vereinbart…paar Tage später war ich in ihrerOrdination zur Gesunden Untersuchung. Von meinen Problemen habe ich im Großenund Ganzen nichts erzählt, ich wollte wissen ob sie auch so den Fehler findet.Da Fr. Dr. N. eine der genauesten Ärzte ist, die ich kenne (und ich kenne schonalleine wegen meinem Beruf sehr viele Ärzte) war der Fehler im System gleichmalgefunden. Nachdem sie einen ausführlichen Ultraschall von allen Organen gemachthatte, fragte sie mich ob ich denn beim Bergaufgehen keine Atemprobleme hätte.

Daraufhinberichtete ich ihr von meiner letzten Skitour, meinen Befürchtungen undÄngsten. Sie beruhigte mich und schickte mich auch gleich weiter zu einer MRTUntersuchung des Herzens. Denn sie meinte die Herzleistung (EF) sei leichteingeschränkt.

Dieserklärte jetzt auch sehr viel, denn eigentlich hatte ich den ganzen Herbst eineBronchitis, dass es sich gewaschen hatte. Im Oktober fing es mit dem Husten an,dann war es fast ausgeheilt und dann ging es wieder von vorne los. In derArbeit hörte ich nur, Alexandra krank sein gibt es keines und kurieren sie sicham Wochenende aus damit sie am Montag wieder fit sind. In Krankenstand ging ichnicht, da ich ja nur 37,5 Temperatur hatte.

Es istaber nicht so dass ich im Herbst nicht auch bei meinem HA (Hausarzt) war, ichbekam Antibiotika, Hustentropfen und Cortison. Welches auch nur ein paar TageErleichterung brachte bevor die Bronchitis wieder zurückkam.

MeineTage bei der Arbeit waren wirklich immer mühsamer. Ich habe zu dieser Zeit ineiner Ordination bei einem Arzt gearbeitet. Wir machten in der Ordinationeigentlich alles und ich wollte auf keinen, auf gar keinen Fall diesen Jobverlieren. Solche Jobs sind in unserer Branche leider vergriffen. Darum habeich auch bis zum letzten Tag durchgebissen. Obwohl wirklich Dinge geschehensind wo gerade ICH früher hättenachdenken müssen, dass dies keingutes Ende finden wird., dass fällt vor allem auf, wenn man hinterhernachdenkt.

Damitmeine ich, dass es schon durchaus vorkam das mir auf einmal schwindlig wurde. Einmalmachte ich einen Patienten eine Ultraschall Therapie, da fiel ich fast nachhinten vom Hocker. Das allerschlimmste war, als ich eines Morgens mit meinemChef Blut abnehmen musste, so war es diesmal so dass er die Vene nicht traf.Und ich musste dann sofort eine neue Kanüle holen (wobei es da grundsätzlichschon besser wäre das du alles eingesteckt hast was du brauchst, da er sonstecht mühsam ist weil ihm ja immer alles zu langsam geht). Ich ging also in denNebenraum und holte alles frisch was wir benötigten. Gab ihm alles und dannbemerkte ich das meine Finger total schwitzig waren! Ich hatte das zu diesemZeitpunkt noch nie gesehen das man auf Finger so schwitzen kann. Dazu muss ichaber auch sagen, dass ich eigentlich kein SCHWITZER war!

Hinten nach betrachtet gab es eigentlich genug WAHRNZEICHEN! Welche icheinfach ignoriert habe. Denn mir passiert das nicht! In der Ordination warntemein Chef auch alle Patienten. Sie sollen sich auskurieren damit die Erkältungnicht auf das Herz schlägt.

Jaja, bei allen anderen sieht man es nur bei einem selber nicht.Aber eines könnt ihr mir glauben, hätte ich gewusst was mich erwartet hätte ichso fahrlässig nicht gehandelt. Schon gar nicht meinen eigenen Körper gegenüber.

Dann kam der Tag der Diagnose………..

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