Kapitel 18.0 Letzte Hoffnung!

Ziemlich gleichzeitig zu all dem, kam dann der Termin für das PET CT.

PET CT DEFINITION: Das PETCT ist ein bildgebendes Verfahren. Es handelt sich um eine Kombination aus der Positronenemissionstomographie (PET) und der Computertomographie (CT).

Mit dieser Untersuchung wollen sie sehen, ob irgendwo im Körper noch ein Entzündungsherd schlummert. Denn irgendwo her muss die Entzündung, die in meinem Herz ist, doch kommen.

 Leider, oder Gott sei Dank, kam bei dieser Untersuchung nichts raus, welches den Grund erklärte für meine Herzmuskelentzündung. Die Vermutung das es doch Rheuma sein könnte, bestätigte sich auch nicht. Worüber ich wirklich froh war, denn Rheuma würde ja wieder bedeuten, dass Cortison zu den täglichen Medikamenten gehören würde. Und Cortison und ich, werden in diesem Leben keine Freunde mehr.

Also alles wieder auf Anfang.

Während dieser ganzen Zeit, war ich natürlich auch ständig unter Zahnärztlicher Kontrolle. Da wir noch 2. Zähne gefunden haben, welche eine Entzündung beherbergten, wurde sie kurzerhand rausgerissen. Damit wirklich alles was irgendwie möglich war, gemacht wurde.

Da man alle Möglichkeiten ausschöpfen will, habe ich mir natürlich auch alternativ Methoden gesucht. So vermittelte mich eine Freundin zur TCM. (Traditionell Chinesische Medizin)

Dort hatte ich bald einen Termin, welchen ich auch voller Spannung erwartete.

Also fuhr ich zu meinem Termin. Das war etwas weiter weg, von zuhause. Ich setzte mich ins Auto und dann war ich mal so ca. 2 h unterwegs.

Dort angekommen, wartete ich voller Spannung auf den Medizinmann….

Als dieser um die Ecke kam, war ich sichtlich überrascht. Denn irgendwie, hatte ich mir einen, alten Mann erwartet. Und ganz sicher nicht einen hübschen Jungen Mann. Meine Überraschung konnte ich nicht verbergen. Mein Gesicht war sicher versteinert, der Blick etwas doof. Ich will gar nicht wissen, was sich Hr.B dachte.

Trotz den jungen Jahren hatte er eine gute Fachkompetenz. Er machte eine Messung. Um die Fehler in meinem System zu finden. Dort wurden gleich einige 100 festgestellt. Daraufhin macht er ein Konzept, an welches man sich halten sollte. Dies geschieht aber individuell. So bekam ich einige Kabseln und Anweisungen was das Kochen betraf. Darauf will ich jetzt gar nicht so genau eingehen, da es ja nur für mich gilt. Jeder wird individuell vermessen und ein Konzept erarbeitet.

Also derzeit bin ich mit Tabletten und Kabseln so versorgt, dass ich ganz gewiss keine Weiteren mehr brauche.

Und da kamen noch die TCM Kabseln dazu.(ca.18Stk.)

Ich danke euch allen auch für die vielen Lieben Tipps und Vorschläge, ich habe mich für die TCM entschieden. Denn man muss auch daran glauben. Und die TCM hat für mich eine Jahrtausende lange Kultur und Geschichte.

Da kommt halt so manches gesunde Gesöff nicht ran. Und was einem alles Angeboten wird, ist ja echt lustig. Ich bin nur froh, dass ich Medizinisch angehaucht bin, sonst tät ich das evtl. auch noch alles glauben.

Für mich war hier wichtig, dass es keine Wechselwirkungen auf meine Medikamente verursacht.

Denn auch Pflanzen können großes Bewirken.

So wurde dies auch mit meiner Internistin besprochen.

Kapitel 16.0 Nicht mit mir!

Aufgeben tut man Briefmarken!

Nachdem ich jetzt mal den Schock verdaut habe, geht es weiter.

Ich ging einige Tage später zu meiner Internistin. Wir hatten dann nochmal ein langes Gespräch, über alles, vielleicht hat man ja irgendetwas übersehen. Denn für mich ist es unerklärbar das es für die Entzündung in meinem Herzen keinen Grund gibt. Es muss einen Auslöser geben! Ich erzählte Ihr von meinen Schmerzen in den Oberarmen, welche sich so verschlimmert hatten, dass ich einmal sogar mein Lenkrad loslassen musste, vor lauter Schmerzen. Daraufhin bekam ich eine Zuweisung zu einer Rheumatologin.

Die Spezial Klinik hatte in der Zwischenzeit mit meiner Internistin gesprochen und ihr Mittgeteilt das eine neuerliche Immunsuppression angedacht sei. Dies teilte sie mir auch alles mit. Ruhig und äußerst schonend probierte sie mir die Lage zu erklären und vor allem mich zu Beruhigen. Sie erklärte mir das es diesmal eine ähnliche Therapie sei, aber nichts mit Cortison zu tun hätte. Es wäre eine schwächere Therapie.

Natürlich war darauf meine Frage, „Wie soll eine schwache Therapie jetzt Helfen, wenn die starke nicht angeschlagen hat?“ Sie meinte, dass der Therapie Ansatz ein anderer sei. MH, naja wollen wir das mal einfach glauben, schließlich ist sie die Fr. Doktor und nicht ich. Am Ende bekam ich noch einen festen Drücker von Ihr und dann ging ich wieder nach Hause. Sie ist mit Sicherheit eine der einfühlsamsten Ärztinnen, die ich je kennen gelernt habe. Und nach 20 Jahren als Krankenschwester, kamen mir schon etliche Ärzte unter.

Ich machte gleich einen Termin bei der Rheumatologin aus. Welcher auch gleich einige Tage später stattfand.

Bei meinem Termin erklärte ich ihr alles. Was mir derzeit so alles weh tat, bzw. meine ganzen Leiden. Sie war sehr aufmerksam. Hörte zu, fragte nach!!! (kurze Anmerkung: hören Ärztinnen generell mehr zu als ihre männlichen Kollegen? Liegt es daran das sie einfühlsamer sind?Frauen eben?)

 Ich hatte schon einige Zeit so stechende Schmerzen in den Oberarmen. Ich konnte nicht mal mit ausgestreckter Hand ein Glas halten. Rotierende Bewegungen waren so gut wie gar nicht möglich. (Lenken z.B.)

Auch schmerzen in den Fersen machen mir zu schaffen. Bei jedem Tritt, schmerzt es.

Vor allem nach dem Aufstehen, bin ich total steif, kann mich kaum bewegen.

Daraufhin folgten natürlich wieder mal Blutabnahmen und Untersuchungen.

Ich fuhr in die Klinik, in welcher sie arbeitete, und hatte dort die Blutabnahmen. Denn der Verdacht das es doch irgendetwas mit Rheuma zu tun hat, stand im Raum.

In der Zwischenzeit ist es mir eigentlich ganz egal was es ist, es muss aufhören. Das ist FAKT.

Sicher die Angst, das es Rheuma ist, ist da. Denn Rheuma hat viele Gesichter und die Therapie dazu wäre Cortison. Und was ich davon halte brauch ich euch nicht erklären.